Johanniskraut

Das Johanniskraut ist eine Pflanze der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae) und eine Mittsommerpflanze. Der Name der Pflanze stammt vom Johanni - Tag ( 24.6.) ab. Die Pflanze wächst vornehmend in Europa, Westasien und Nordafrika. Sie ist in Ostasien, Nord- und Südamerika und in Australien eingebürgert worden.

Entsprechend der Tatsache, dass Johanniskraut ein Heilkraut ist wird es in vielen Gegenden landschaftlich angebaut, während es in anderen Gebieten sogar als Unkraut gilt. Das Johanniskraut wird in vielen Gebieten der Heilkunde eingesetzt, was zwar wissenschaftlich nicht belegt ist, aber von den Benutzern dennoch als wirksam eingestuft wird.

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Johanniskraut wird in folgenden Bereichen angewendet: Bronchitis, Halsentzündung oder Fieber, die Wirkstoffe sind abschwellend, antibakteriell, blutbildend, beruhigend, entzündungshemmend, schleimbildend, krampflösend und schmerzstillend. Ebenfalls geeignet sein soll das Johanniskraut gegen Atemwegserkrankungen, bei Problemen mit dem Verdauungstrakt (Appetitlosigkeit, Durchfall), Stoffwechselerkrankungen wie Rheuma oder Gicht, Problemen der Harnorgane, bei Frauenheilkunde (Wechseljahrsbeschwerden, Gebärmutterkrämpfe, Menstruationsbeschwerden), Endometritis, bei Störungen des Nervensystems (Depressionen, Nervosität, Schlaflosigkeit, Migräne, Angstzustände), bei Beschwerden des Bewegungsapparates (Rückenschmerzen, Verstauchungen, Krampfadern) und bei leichten Beschwerden der Haut wie z.B. leichten Verbrennungen, Schrunden oder bei trockener Haut.

Aber am bekanntesten ist die Anwendung des Johanniskrauts wohl bei leichten Depressionen, wobei die Wirkung erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Einnahme einher geht.

Johanniskraut kann in drei verschiedenen Varianten eingenommen werden: In Kapselform kann man es in leichter Dosierung frei verkäuflich erwerben, was aber nur eine geringe Wirkung haben soll. Hoch dosierte Mengen sind nur in der Apotheke zu erhalten. Von der Kräuterheilkunde ausgehend sind zwei Varianten möglich. Da man der Meinung ist, das die Pflanze die Sonnenstrahlen speichert und dadurch seine aufhellende Wirkung erzielt, kann man, wenn man keine Kapseln mag, auch eine Teezubereitung aus geschnittenem Johanniskraut zu sich nehmen. An einem Tag sollen dann zwei Tassen mindestens erforderlich sein. Die dritte Variante wäre dann die Möglichkeit für Menschen die gerne selber mischen. Geschnittenes Johanniskraut in Doppelkorn angesetzt, ergibt eine konzentrierte Tinktur, von der man dreimal täglich 20 bis 50 Tropfen nehmen kann. Allerdings sollte das Johanniskraut vier bis sechs Wochen an einem hellen Standort ziehen, um seine Wirkstoffe zu entfalten. An einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt hält solch eine Tinktur bis zu einem Jahr.

Hypericin ist ein depressionslindernder Wirkstoff und in den Blüten enthalten. Die Blüten sind gelb leuchtend während der Farbstoff der Blüte selber rot ist und die Tinktur rot bis rotbraun wird. Die Tinktur die nur aus den Blüten gewonnen wird enthält besonders viel Hypericin, während die Tinktur aus den Blättern deutlich weniger vorweist und mehr Gerb- und Bitterstoff enthält.

Als Tee wir gerne geschnittenes Johanniskraut verwendet, da Blüten und Blätter dort enthalten sind. Zur äußerlichen Anwendungen können Tinkturen verwendet werden verdünnt als Teilbad oder Waschung, pur auftupfen oder als Creme. Manche Anwender legen das geschnittene Johanniskraut auch zusätzlich ins Badewasser.





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Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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